Tom: F# minor
Intro 1
C#m
E
F#
C#m
E
F#
Verse 1
C#m
Ich sitz hier im Zugabteil,
der Bahnhof fährt los
Der Bahnsteig und die
E
F#
Schilder rattern vorbei
C#m
Der Schaffner kommt den Gang lang
und zeigt mir sein Fahrschein
Erzählt mir, dass er grade
E
F#
noch zugestiegen sei
E
Hier sitz ich im Zugabteil,
F#
die Welt ist in Bewegung
G#
Ich seh Himmel und Wälder
E
Der Schaffner setz sich neben mich,
E
G#
Und er freue sich mich
B
C#m
kennenzulernen
Verse 2
C#m
E
F#
C#m
So sitzen wir im Zugabteil,
ein Priester klopft an
E
F#
Er sagt, er hätte Jesus verlorn
C#m
Ob wir ihn gesehen hätten,
wenn, wo und wann
Immer mehr Tränen in den Augen,
E
ihm läuft Blut aus den Ohrn
F#
E
Sie hatten Mittag gegessen
G#
B
Gefesselt und die Augen verbunden
C#m
E
Der Priester konnte Fesseln
G#
Doch dann war Jesus verschwunden
Verse 3
C#m
\"Was gibt's den heut zu Mittag\",
mischt der Schaffner sich ein
E
F#
Der Priester wunder sich kurz,
C#m
doch fängt an zu erzählen
\"Geschmorte Rippe
mit Heiligenschein\"
Es schmeckt gut,
E
F#
E
F#
sei aber nicht zu empfehlen
Das schmeckt gut,
G#
sei aber nicht zu empfehlen
C#m
Verse 4
E
F#
Der
C#m
Priester beruhigt sich,
Jesus taucht schon wieder auf
Er setzt sich zu uns,
E
F#
spricht über Tod und Leben
C#m
Der Schaffner der will das nicht hörn,
hält sich die Ohrn zu
Bei jeder Trage ein Todesfall
E
gegeben
Verse 5
F#
viel schlimmer sei Geburt\"
G#
C#m
Regt der Priester sich auf und wird laut
E
Der Schaffner murmelt, \"Ansichtssache,
F#
Geburt sei kinderleicht\"
G#
Doch bei Tod sei ihm nicht wohl
C#m
B
C#m
in der Haut
Verse 6
Bei Tod sei ihm nicht wohl in der Haut
C#m
Der Priester kontert,
\"jedem sei Verdammnis und Bewährung\"
E
C#m
\"Und der Tod das Paradies,
E
B
der Garten Eden\"
C#m
\"Das Wandeln auf Erden,
nur Verzicht und Entbehrung\"
E
C#m
\"Und sterben die
Verse 7
C#m
den,
der nicht in dem oder Gott ergeben lebt
E
C#m
E
B
Un d sich nicht an Gebote hält
C#m
Der hätte allen Grund das
Fürchten zu lernen
E
C#m
Vor dem schwefeligen Flammen
E
B
C#m
der Unterwelt
E
C#m
Vor dem schwefeligen Flammen
E
B
der Unterwelt
Verse 8
C#m
B#
\"Nichts als Plattitüden
Fällt der Schaffner ihm ins
Wort und dementiert
C#m
Gottes Wort sei keine Warnung,
nur Ratschlag und Idee
E
Vom Menschen erdacht und konstruiert
F#
E
C#m
Dann von den Herrschenden missbraucht,
um das Volk zu lenken
Voller Geld und Sucht von
E
F#
Kanzel zu künden
E
Und selbst wenn es wahr wär,
F#
bräuchte er sich nicht zu fürchten
G#
Dann hätte Jesus längst gebüßt
C#m
B
C#m
E
für seine Sünden
C#m
E
Dann hätte Jesus längst gebüßt
F#
G#
für seine Sünden
Verse 9
C#m
Wenn man vom Teufel spricht,
steht Jesus in der Tür
Und reicht dem Priester
C#m
\"Vater hat Geburtstag heut,
ich wollt nur kurz gratuliern\"
\"Es tut mir leid,
E
F#
dass ich so wortlos verschwand\"
Verse 10
E
Aber au ßerhalb der Feiertage kriegt
F#
man sich eh nie zu Gesicht
G#
C#m
Und Vater hat zu viel zu tun
E
C#m
Sechs Tage in der Woche,
E
F#
erschafft er parallele Welten
G#
Um sie am siebten auszuruhen
C#m
E
Um sie am siebten
C#m
Verse 11
E
F#
C#m
Mit einem \"Alles kein Problem,
ich hab mich sengend unterhalten\"
Nimmt der Priester die Entschuldigung
E
F#
an und fügt hinzu
C#m
\"Vergebung sei im Studium
sein Hauptfach gewesen\"
Das Jesus, wenn er möchte,
E
F#
sich zu uns setzen kann
E
Dieser lächelt und sagt, \"Danke\",
F#
wählt den Platz am Fenster
G#
Sitzt dem Schaffner und
mir jetzt gegenüber
C#m
Verse 12
Ja und der Schaffner,
der ist merkwürdig still geworden
Und ich schau verstohlen
F#
C#m
Und endlich traut er sich zu fragen,
\"Bist du den wirklich Gottes Sohn?\"
\"Ich dachte all das sei nur
E
F#
Schall und Rauch\"
E
Und dieser sagt verständnisvoll,
F#
\"Hab kei ne Angst vor Zweifeln\"
G#
\"Selbst der Gläubigste zweifelt
C#m
E
F#
auch\"
G#
\"Ja, selbst der Gläubigste
zweifelt auch\"
C#m
Verse 13
E
F#
C#m
Und er fährt fort, \"Die Zweifel seien
sogar wichtig und gewollt\"
\"Sonst würde Vater wohl
aus Glauben Wissen machen\"
E
F#
C#m
\"Doch das wär viel zu viel für alle,
zu viel Wissen für jeden\"
\"Alle Mächte, alle Mythen,
F#
E
\"Das wär die pure Erkenntnis,
F#
G#
über Himmel und Hölle und über Teufeln und Gott\"
C#m
\"Und über Frieden und Kriege,
E
das wär die totale Erleuchtung\"
F#
G#
\"Über die reine Wahrheit und jede
C#m
kleine dreckige Lüge\"
B
\"Und je de noch so kleine
B
C#m
dreckige Lüge\"
Verse 14
C#m
E
F#
C#m
Als ich mich einmischen will,
merk ich mein Mund ist zugenäht
Und meine Hände sind verwoben
E
F#
mit den Sitzen
B
C#m
Vor dem Fenster ist es
schlagartig finster geworden
Man sieht spektral gefülltes Licht
E
F#
in giftigen Pfützen
E
Man sieht den Himmel aufgerissen,
F#
sieht wie Farben verblassen
G#
Man sieht wie Tiere sich lieben,
E
F#
Und alles zerfällt jetzt und alles zerbricht
G#
Und ein tiefes schwarzes Dunkel,
A
verschluckt das letzte Licht
E
F#
Innen und Außen werden endlose Nacht
G#
Da bin ich endlich schweißgebadet
A
E
aufgewacht
Da bin ich endlich
schweißgebadet aufgewacht
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AfinadorE A D G B E
AcordesC#m E F# G# B...
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